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#1 Trinkproblematik

Verfasst: So 9. Dez 2012, 11:05
von LeonieMay
Seit letztem Jahr Mai durch eine Selenunterversorgung mit der ich die Jungs aus dem Pensionsstall abholte, hab ich hier ja die Trinkproblematik.

Die Tränke ist abgebaut und wird nur noch über Eimer mit Meßanzeige gemacht. Wir hatten alles ausprobiert, Salzleckstein zerschlagen in die Krippe, mehr Möhren und Öl verfüttern, da natürlich die Pferdeäpfel sehr sehr fest wurden (in Absprache mit der Klinik) Mash Zugabe etc. zum einen und...

warmes Wasser angeboten, Leitungswasser, Wasserprobe entnommen, alles okay, Apfelsaft rein und und und.

Der Tierarzt hier hat nichts in der Literatur gefunden. Eine Homöo hat dann geholfen, so daß wir wenigstens auf ein fast normales Trinkverhalten kamen. Aber immer noch unterste Grenze, wenn man von 40-60 Lieter pro Pferd pro Tag ausgeht.

Und jetzt ist ganz klar folgendes Phänomen zu beobachten.

Umso wärmer es wird, umso weniger trinkt er und jetzt wo es in die Minus Grade geht, trinkt er höllisch viel.

Kennt jemand das? Oder kann sich daraus einen Reim machen? Bei Hitze sind wir bei 30-40 Lieter und jetzt bei gut 80, mit Bewegung fast 100 Lieter.



#2 Re: Trinkproblematik

Verfasst: So 9. Dez 2012, 16:52
von Snoopy
Was für Rohre habt ihr denn?

Nierenprobleme sind ausgeschlossen?

#3 Re: Trinkproblematik

Verfasst: So 9. Dez 2012, 17:27
von LeonieMay
Kupferrohre sind alle entfernt. Dragerschläuche jetzt. Wasserproben vom Brunnenwasser getestet... Super Wasser, keine Bakterien, nicht belastet. Nierenwerte alles Top. Hab ja letztes Jahr 5 Bluttest machen lassen.



#4 Re: Trinkproblematik

Verfasst: So 9. Dez 2012, 21:19
von Snoopy
Was ist mit dem Darm?
Ein Wallach am Stall hat eine Darmentzündung und hat auch komische Saufangewohnheiten.

Wie reichst du das Wasser?
Selbststränke? Eimer?

Einige Pferde trinken auch lieber "älteres" Wasser, was nicht sofort aus dem Kran kommt.

#5 Re: Trinkproblematik

Verfasst: So 9. Dez 2012, 22:00
von LeonieMay
:D
Die Tränke ist abgebaut und wird nur noch über Eimer mit Meßanzeige gemacht
Oben im ersten Post hat ich s geschrieben und auch was wir gemacht haben. Was soll mit dem Darm sein? Oder was war bei dem? Wie zeigte und äußerte sich das noch?

#6 Re: Trinkproblematik

Verfasst: So 9. Dez 2012, 22:25
von Snoopy
LeonieMay hat geschrieben::D
Die Tränke ist abgebaut und wird nur noch über Eimer mit Meßanzeige gemacht
Oben im ersten Post hat ich s geschrieben und auch was wir gemacht haben. Was soll mit dem Darm sein? Oder was war bei dem? Wie zeigte und äußerte sich das noch?

:boewu20: :boewu20: :smiley_emoticons_doh: Ich = zu lange wach = nicht mehr richtig denken können :D

Wie hat sich das bei dem geäußert?
Der hat mal mehr, mal weniger gesoffen. Meist immer mal ein paar Schluck. So wie man das halt an nem Pensionsstall beobachten kann.
Dann hat er viel Wasser gelassen. Wirklich viel. Daher lag erst der Verdacht mit den Nieren nahe.
Oft war die Schlauchtasche geschwollen, Schlauch entzündet (durch das häufige ausfahren, er wurde mindestens 2 mal im Monat gereinigt. Weil der sonst immer mehr anschwoll. Durch das Waschen wurde das besser).
Dann hat er Schmerzen gezeigt. Keine richtigen Koilksymptome. Kann das kaum beschreiben, da ich den Wallach nicht sooo toll kenne. Er hatte nicht mehr soviel Lebensfreude und war eher in sich gekehrt.

Der Haustierarzt diagnostizierte erst eine Blasenentzündung (ohne Urinprobe usw). Nach der Behandlung wurde es nicht besser.
Also in die Klinik. Alle möglichen Untersuchungen, Ultraschall aller Organe.
Da war dann die Dünndarmwand zu dick, zu wenig Platz zwischen den Darmschlingen. Das behandelt, wurde besser, Pferd nach Hause.
Kurze Zeit später: Gleiches Spiel. TA gewechselt. Diesmal: Dickdarmentzündung. Nun wurden Punktate des Enddarms und der Bauchhöhlenflüssigkeit entnommen.
Nach den Ergbenissen müsste ich mal Fragen.

Das ist alles, was ich weiß.

#7 Re: Trinkproblematik

Verfasst: So 9. Dez 2012, 23:00
von LeonieMay
Ohh, danke für die ausführliche Beschreibung. Nein, nichts dergleichen. Wie gesagt es trat nach dem hochgradigen Selenmangel auf. Ansonsten ist alles in Ordnung. Nur wie gesagt, wenn es heiß wird stellt er es ein...jetzt bei Kälte (-8) Grad trinkt er wie verrückt. Im Sommer muß man immer aufpassen, da ich Angst vor Koliken und Hitzeschlag sowie zu großem Elektrolytverlust habe.

Daher hatte ich die Hoffnung, daß schon mal jemand etwas ähnliches gehört hat, kennt.


#8 Re: Trinkproblematik

Verfasst: So 9. Dez 2012, 23:38
von Snoopy
Das is doooof...

Du hattest was von Apfelsaft geschrieben. Wie sieht es mit Tee aus?
Was kann ich noch fragen... mir fällt nix mehr ein... :gruebel:
Jetzt... Aber mein Kopf grübelt bestimmt noch weiter :D

Ich hab, ehrlich gesagt, noch nie drauf geachtet, wieviel meiner säuft. Jetzt im Winter fällt es eher auf. Da klappert er immer mit der Selbsttränke, wenn da nix raus kommt.

#9 Re: Trinkproblematik

Verfasst: Mo 10. Dez 2012, 08:41
von LeonieMay
Tee und Apfelsaft, warm, kalt, abstehen lassen etc. haben wir alles probiert. Brachte leider keine Veränderung.

#10 Re: Trinkproblematik

Verfasst: Di 11. Dez 2012, 05:26
von CharlesP1
ich kenne das generell eher so, dass pferde im winter und wenn es kälter ist, mehr trinken als sonst.
die brauchen das, da für die thermoregulation, sprich das heizkraftwerk im körper, viel wasser benötigt und verbraucht wird... wenn ich nur wüsste in welcher zeitschrift das stand..

schwitzt er denn viel im Sommer? denn da gehen die meisten elektrolyte verloren
dann muss man aufpassen wegen der elektrolyte und evtl zufüttern. sonst scheidet er im normalfall ja nicht mehr aus, als er trinkt;)

peppi säuft aber auch weniger, seit ich selen zufütter:)